„unübertreffliche Krönung einer organistischen Sternstunde“



Rezensionen Florian Wilkes


Auszüge von Pressebesprechungen:

 

„Erstklassiger Fachmann des konzertanten Orgelspiels“ (Westfälisches Blatt) 

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„Souveräne Technik, klug disponierende Gestaltungskraft und vorzügliche Registrierungskunst“ 
(Die Rheinpfalz)

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„Florian Wilkes gehört sicherlich zu den bedeutendsten Konzertorganisten in der gegenwärtigen Klassikszene.“ (Münchner Merkur)

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„Mit geschickter musikalischer Dramaturgie wurde das Konzert emotional aufgebaut bis zur finalen Begeisterung.“ (Leverkusener Anzeiger)

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„Weltstadtniveau!“ (Iserlohner Kreisanzeiger)

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„Ein Konzert wie eine Predigt ohne Worte.“ (Schleswig-Holsteinische Zeitung)

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„famos, instinktsicher dosierendes Stilgefühl“ (Bergsträsser Anzeiger)

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„Ein existentielles Hörerlebnis!“ (Berliner Tagesspiegel) (Discographie)

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„Spielbrillanz sondergleichen, durch klarste Artikulation der Läufe, packenden Zugriff auf die mächtige Architektur. (...) Wie der Architekt an der Orgel nun selbst eine riesige Kathedrale aus schillernden Tönen mit mächtigen Rhythmen als Fundament errichtet, das verschlägt den Zuhörern den Atem.“ (Münchner Merkur)

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„Nicht enden wollender Applaus der begeisterten Zuhörer“ (Zeitung Bad Münder)

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„Florian Willkes überzeugte ungekünstelt und ausdrucksintensiv. Mit Standing Ovations honorierten die Zuhörer in der gut besuchten Kirche dieses ungewöhnliche Orgelkonzert.“ (Neue Westfälische Zeitung)

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„Die Zuhörer erlebten an der Orgel einen Künstler, der jugendlichen Elan verband mit interpreta-torischem Einfühlungsvermögen.“ (Badische Zeitung)

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„Es gab hochverdienten Beifall für einen qualitätsvollen Konzertnachmittag, der wirklich keine Wünsche offen ließ.“ (Westfälische Rundschau)

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„Der promovierte Rechtsphilosoph erwies sich als virtuoser Orgelspieler und einfühlsamer Interpret, der überzeugende Bach-Deutungen kontrastreich mit dem Vortrag seiner eigenen Komposition zu verbinden wusste. Die beeindruckten Zuhörer sparten nicht mit Beifall.“ (AT)

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„Präludium und Fuge Es-Dur von J.S. Bach - eines jener Orgelwerke, die faszinieren. Vorausgesetzt, sie werden so überzeugend gestaltet wie Florian Wilkes es am Samstag in der Überwasserkirche tat. Eine rundum packende Interpretation.“ (Westfälische Nachrichten) (Discographie)

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„Souverän fand Wilkes für jede Passage, für jeden Klang den richtigen Tonfall und eine stimmige Registrierung. Mehrschichtiges exakt austarierend und auch in schnelleren Sequenzen nie in Eile, vertraute der hochpräsente Organist den Tasten und Pedalen auch seine offenkundige Begeisterung für Werk und Orgel an. Sperrigkeit ist relativ: mit Wilkes an der Orgel war das Verstehen dieses modernen Werkes ein kinderleichtes Vergnügen. Anhaltender Applaus, mehrfache stehende Ovationen.“ (Rheda)

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„Höchstes Lob von allen Seiten! Op. 58 habe ich bereits einige Male im Konzert gehört, aber noch nie so hervorragend wie in Laasphe an der Simon-Orgel in St. Petrus. Ein ‚Edelstein‘ im Kranz der Werke Liszts und Regers!“ (Friedrich-Kiel-Gesellschaft, Bad Laasphe) (Discographie)

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„Nachdem Wilkes mit Louis Viernes verspieltem ‚Carillon de Westminster‘ das berühmte Geläut von ‚Big Ben‘ in die gut besuchte Überwasserkirche getragen hatte, erntete er langen Beifall und stehende Ovationen.“ (Münstersche Zeitung) (Discographie)

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„Ein gestandener Organist, dessen hochvirtuose Potenz besonders im französischen Repertoire trägt: das berühmte „Carrillon de Westminster“ von Louis Vierne, durch ihn interpretiert, ist eine Messe für sich.“ (Märkische Oderzeitung)

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„Höhepunkte waren drei Aussagen aus dem Kreuzweg von Dupré. So zog er (Florian Wilkes) die Zuschauer magisch in den Bann dieser Aussage, jeder spürte die Inbrunst, mit der diese Musik geschrieben wurde.“(WR) (Discographie)

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„Seine wahre Meisterschaft zeigte Wilkes dagegen in der berühmten Toccata aus der Orgelsymphonie von Widor. Diesem Glanzstück jenes Komponisten mit seinen höchsten technischen Ansprüchen wurde Wilkes in besonderem Maße gerecht.“ (WR) (Discographie)

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„Es war Orgelmusik, die, so empfand man es, nur für die im Jahr 2001 restaurierte Färber-Orgel geschrieben worden ist. Florian Wilkes interpretierte die Stücke so feinfühlig, spielte die Orgel fast hingebungsvoll und bereitete den Freunden der Orgelmusik einen ganz besonderen Abend.“ (De Pellwormer)

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„Auch hier ließ die Interpretation des Gastes aus Berlin keine Wünsche offen, wurde vor allem die Steigerung in der vom Choral ‚Aus tiefer Not schrei ich zu dir‘ grundierten Fuge überzeugend herausgearbeitet. Wilkes setzte dabei die Klangfarben der Walcker-Orgel ebenso sensibel ein wie bei den Orgelfassungen von zwei ‚Consolations‘ von Liszt und der Orgelbearbeitung von Bachs Präludium und Fuge über B-A-C-H von Alexander W. Gottschalg.“ (Badische Zeitung)

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„Unter dem Thema: „Der Gnade Heil – Orgelmusik der deutschen Romantik“ zauberte er aus unserer eher kleinen Chororgel überraschende Klangfarben hervor, die uns wieder eimal staunen ließen, was in unserem Instrument steckt, wenn es unter den Händen eines Meisters erklingt.“(Abtei Varensell /Chronik Advent 2005-2006- Benediktinerinnen)

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„Seine in Bensheim präsentierten Bach-Interpretationen bestachen freilich nicht nur durch ihre glasklare technische Brillanz, sondern auch und gerade durch ihre mitteilsam natürliche Musikalität und ungewöhnlich entspannte Formsouveränität. Wann zuletzt klangen Präludium und Fuge Es-dur BWV 552 majestätischer und zugleich gelöster als an diesem Abend, wann die wunderbare C-dur-Triosonate BWV 529 so tänzerisch-leicht und ausgewogen wie hier? Bachsches Toccatenfeuer und Lisztsche Virtuosenmagie kulminierten dann am Ende des Programms in Liszts 1855 komponierten B-A-C-H-Fantasie, deren kühnen Improvisationsgeist und urgewaltige Expressivität Florian Wilkes mit absolut elektrisierender Emphase und Bravour zu vermitteln verstand - unübertreffliche Krönung einer organistischen Sternstunde." (Südhessen Morgen) (Discographie)

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u.v.a.m.

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Über die Orgelsymphonie in A

 

„Die „Erste Orgelsymphonie“ von Florian Wilkes schildert ergreifend die Lebensgeschichte des Domprobstes Lichtenberg, der im KZ Dachau starb und 1996 selig gesprochen wurde. Die Sinfonie in fünf Sätzen ist unglaublich spannend und zu tiefst ergreifend. Wunderbar sich rauschhaft steigernd das furiose Fugato. Die ganze Fülle der Klangfarben dieser Orgel ist zu hören, von der zartesten, die Seele berührenden Innigkeit einer schlichten Melodie bis zum mächtigen vollen Orgelklang, der den hohen Kirchenraum füllt. Bei faszinierend durchsichtigen perlenden schnellen virtuosen Passagen hält mancher Hörer den Atem an. Am Ende des Neujahrskonzertes feierten ihn die Hörer mit stehenden Ovationen.“(Gundelfinger Nachrichten) (Komponist) (Discographie)

„Den abschließenden Höhepunkt setzte der Berliner Organist mit seiner Orgelsinfonie in A „Für einen Widerstandskämpfer". Die Verehrung für einen mutigen Dompropst der St. Hedwigs-Kathedrale gegen die nationalsozialistische Barberei, die er auf dem Weg ins Konzentrationslager Dachau mit dem Leben bezahlen musste, setzte Wilkes gleich zu Beginn in kraftvolle, expressiver Musik um, führte sie über das stille Gedenken weiter bis zum mutspendenden Finale." (Lausitzer Rundschau) 

„Spannend war die Eigenkomposition, die Florian Wilkes dem Rhedaer Publikum vorstellte, seine „Orgelsinfonie in A für einen Widerstandskämpfer". Kraftvoll zupackende Anfangsakkorde, spannungs-geladene Intervalle und flirrend virtuose Passagen bestimmen den ideenreichen ersten Satz „Fantasie". Virtuose Laufwerke und getragene Akkorde wechselten in Satz III und IV, bevor sich dann im rhythmisch akzentuierten, zwischen Moll und Dur changierenden Finale ein abschließender Jubelgesang ent-wickelte. Florian Wilkes überzeugte mit einer Tonsprache, die zwar ganz dem traditionellen Tonsatz verpflichtet war, und dennoch von ganz eigener Aussagekraft zeugte, ungekünstelt und ausdrucks-intensiv." (Die Glocke)

„Das umfangreichste und vielseitigste Werk war sicherlich eine eigene Komposition des Organisten Wilkes: die dem Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer gewidmete Orgelsinfonie in A. Kraftvoll, forsch und resolut setzt die Orgel in Moll ein, forciert antwortet die Stimme, gestaltet sich zu einem aufbegehrenden Rumoren, mündet in eine mollstimmige ruhige Passage - Kühnheit, Entschlossenheit, Zagen, depressives Resignieren und neues Sich-Emporringen in einer existentiellen Grenzsituation, darstellend und ausmessend. Wehmütige Erinnerung an Vergangenes, Schönes, Unentschlossenheit vor solch Unwiederbringlichem könnte in „Alter Tanz" ausgedrückt sein. Eine Art Programm also, das wie ein Gewebe über dem Ganzen liegt, wobei jedoch der musikalische Wille, das rein musikalische Denken im Vordergrund steht." (Badische Zeitung)

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CD-Besprechungen

 

Zu "Paris-Berlin" (Discographie)

 „Florian Wilkes verzichtete bei seinen Interpretationen auf jede übertriebene Effekthascherei. In geradezu demütiger Schlichtheit intoniert er die Melodien in Boëllmanns „Suite Gothique.“, in fast schüchterner Zurückhaltung greift er die Akkorde, um dann wie selbstverständlich die Musik aus sich selbst zu einem riesigen, überwältigenden Klangrausch zu steigern. In filigraner Feinfühligkeit lässt Wilkes in Messiaens „L´ Ascension“ sphärische Dissonanzen einander reiben, um sie dann zu einem zarten Klanggewebe zu verflechten. Eine überaus empfehlenswerte Produktion“ (Ruhrnachrichten)

 

zu Dvoráks 9. Sinfonie (Discographie)

 „Entstanden ist ein nuancenreiches Klangbild, das den Hörer einlädt zu einer akkustischen Reise zu den Landschaften und Städte der Neuen Welt. Nach vier Sätzen und fast 50 Minuten bleibt der Hörer mit dem Wunsch nach Mehr zurück.“ (Katholische SonntagsZeitung)

 "Dvoráks Meisterwerk, im Alleingang gespielt auf der bombastischen Sauer-Orgel des Berliner Doms - ein existentielles Hörerlebnis!" (Berliner Tagesspiegel)

 „Florian Wilkes gelang es, den Charakter des Stückes meisterhaft umzusetzen.“ (Badische Zeitung)

 

zu "Goldene Klänge aus Berlins Kathedrale - Trompete und Orgel" (Discographie)

"Die gelungenen, klanglich wie künstlerisch überzeugenden Aufnahmen empfehlen sich für anspruchsvolle CD-Sammlungen. (...) Brillanz und klanglicher Schmelz" (Ruhrnachrichten)

 

zu "Romantische Orgelfantasien" (Discographie)

"Herausragende Musikalität mit unbedingt fesselndem musikalischem Interesse für einen meiner absoluten Lieblingskomponisten aus dem Orgelkonzertrepertoire. Ich war so gefesselt von Herrn Wilkes naturgegebener Musikalität und seinem wunderbaren Ausdruck im “Ad nos...”, dass er mein anfängliches Gefühl einer Fehlabstimmung zwischen dem Repertoire und der neo-barocken Stimmung der Klais-Orgel in St. Hedwig, auf der die Musik gespielt wird, komplett überwunden hat. Ich war total eingenommen und musikalisch zufriedengestellt von Herrn Wilkes Spiel. Sein Ausdruck und seine Stetigkeit im musikalischen Fluss hat mich so vollkommen in Liszts immens umfassenden Stoff eingehüllt, dass ich meine Erwartungen auf und mein Verlangen nach den Verkündenden Anrufen von einem feurigen Solo-Chamade-Register während der Marzialle-Abschnitte und ihre ensemble-krönende Effekte während der abschließenden Kadenzen ignoriert habe. Die Musik von Friederich Kiel ist von einem sehr unbekannten deutschen Komponisten, dessen Werke eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit seitens der Organisten und Zuhörer Nordamerikas verdienen." (N. Kinnaugh, Mitglied der American Guild of Organists, AGO)

 

zu "Sursum Corda" (Discographie)

"In dieser Aufnahme demonstriert Florian Wilkes vortrefflich dieses prachtvolle zweimanualige Instrument von Maerz in einem Programm von Werken, die ungefähr in derselben Epoche komponiert wurden, in der Franz Borgias Maerz auf der Höhe seiner Orgelbaukarriere war:

Die Aufnahme eröffnet mit dem Spielmechanismus Glocken, gefolgt von einer Vorführung des gesamten Ensembles und des ausdrucksstarken dynamischen Umfangs des Instruments in Max Regers Introduction und Passacaglia in d-moll. Dieses Eröffnungswerk hebt auf mit der Vermutung, dass eine kleine Orgel von 28 Registern zu sehr herausgefordert wäre, den Raum des großen Münsters zu füllen. Der Klang ist wirklich erstaunlich.

Johannes Brahms‘ Satz "Schmücke dich, o liebe Seele" (Opus 122) und Joseph Rheinbergers Improvisation Opus 174 (Nr. 6) liefern eine schöne Demonstration einiger der einzigartigen und sanften Register des Instruments. Die Rheinberger Improvisation wird auf der 8' Euphonia des Nebenwerks des Manuals II gespielt.

Horatio William Parkers fröhliches Scherzo in d-moll (Nr. 3 aus Five Sketches opus 32) führt das Programm mit einem munteren und fröhlichen Zwischenspiel fort, was ich sehr vergnüglich fand.

Siegfried Karg Elerts Opus 155 Nr. 2 liefert den Fokus und den Titel für die Aufnahme in diesem typisch atmosphärischen "Sursum Corda". Auf den schönen ruhigeren Registern des Instruments öffnend, steigert sich die Musik mit einem allmählichen Crescendo bis beinahe zum vollen Ensemble und schwindet wieder sanft bis zu den offenen zarten Registrierungen.

Von der Musik des späten 19. Jahrhunderts abweichend wählt Herr Wilkes als nächstes eine Transkription von Mozarts "Ave Verum", gesetzt von dem großen Franz Liszt. Liszt füllt die Harmonisierung in dieser Mozart-Transkription definitiv aus.

Der Reichtum der voll romantischen Harmonisierung wird fortgeführt mit einem Satz des "Pange Lingua" des tschechischen Komponisten Josef Cyril Sychra.

Viola Celeste-Register sind sehr herausgestellt in der Eröffnung des "Provençalisch"- Satzes aus der Sonate Nr. 19 in g-moll von Joseph Rheinberger. Hier steigert sich die Musik schön bis hin zu einer wesentlich größeren Registrierung.

Mit Rheinberger fortsetzend spielt Florian Wilkes die "Romanze" aus den "Zwölf Charakterstücken" Opus 156 (Nr. 2). Die Musik bleibt der im Allgemeinen leichteren harmonischen Struktur, so typisch für den Komponisten, treu.

Die Aufzeichnung kommt zurück zu voll romantischem, harmonischem Reichtum in Franz Liszts Transkription des "Pilgerchors" aus "Tannhäuser" von Richard Wagner. Hier formen die gemeinsamen Anstrengungen zweier meiner Lieblingskomponisten des 19. Jahrhunderts einen absoluten Höhepunkt im Spiel des Organisten Wilkes.

Zum Abschluss der Aufzeichnung kehrt Herr Wilkes zum Eröffnungskomponisten Max Reger zurück, in einem Werk des Komponisten, welches meiner Meinung nach von den Organisten, die das sehr umfangreiche Werk von Max Regers Orgelwerken aufführen, zu häufig ignoriert wird: "Variationen und Fuge über 'Heil Dir im Siegerkranz ". Zuhörer in Nordamerika und Großbritannien werden diese deutsche Hymne auch unter dem Namen "God save the King/Queen" und/oder einfach als das Lied "America" (My Country 'tis of Thee) kennen. Wieder ermöglicht Max Regers Musik, dass die gesamten Ressourcen der wunderbaren Maerz-Orgel in dieser wunderbaren Glanzleistung zu der sehr bekannten Melodie voll zum Ausdruck gebracht werden.

Die gesamte Aufnahme ist eine wirklich fabelhafte Demonstration einer raumfüllenden Orgel von bescheidenen Größe, gebaut durch einen weniger bekannten und dennoch sehr erfolgreichen Orgelbauer, Franz Borgias Maerz, aus der großen Zeit der deutschen Hochromantik in der Musik." (N. Kinnaugh, Mitglied der American Guild of Organists, AGO)

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Organist und Rechtsanwalt Florian Wilkes (Berlin)